Kopenhagen / Internationale Einwohner / Pilotprojekt 2024

Kend din by:
kulturell ankommen.

Kend din by lädt internationale Einwohnerinnen und Einwohner ein, Kopenhagen durch kulturelle Begegnungen kennenzulernen. Entwickelt mit That Theatre Company und der Stadt Kopenhagen / International House.

Ein Darsteller in historischem Kostüm im Gespräch mit Teilnehmenden im Kopenhagener Stadtmuseum
Standbild aus Peters Projektfilm.

Das Erlebnis im Film

Geschichte eröffnet
ein Gespräch.

Eine historische Figur, ein Museum und Menschen, die Kopenhagen entdecken. Der Film zeigt lebendige Begegnungen, die internationale Einwohner zur Teilhabe am kulturellen Leben einladen.

Projektfilm ansehen ↗
Kontext
International Citizen Days / 2024
Partner
That Theatre Company · International House · Museum of Copenhagen
Schwerpunkt
Kultur, Dialog und Beteiligung

Das Projekt: die Stadt durch Beteiligung kennenlernen

Kend din by bedeutet „Lerne deine Stadt kennen“. Das Pilotprojekt 2024 stellte internationalen Einwohnerinnen und Einwohnern Kopenhagen durch Theater und kulturelle Beteiligung vor. Ausgangspunkt war ihre Situation: in einer neuen Stadt leben und deren Kultur, Geschichte und Alltag verstehen wollen.

Die Gestaltungsaufgabe besteht darin, kulturelles Wissen für Menschen relevant zu machen, die hier ein neues Leben aufbauen. Ein Museum kann den Rahmen bieten; Schauspiel kann einen zugänglichen Weg eröffnen, Fragen zu stellen, eigene Erfahrungen wiederzuerkennen und ein Gespräch zu beginnen.

Peters Beitrag und die Partnerschaft

Peters Beitrag verbindet Performance und Erlebnisgestaltung für diese Zielgruppe. Das Pilotprojekt brachte That Theatre Company, International House und das Kopenhagener Stadtmuseum zusammen. Die Fallstudie behandelt damit kulturelle Erlebnisgestaltung in einer Partnerschaft zwischen Theater, städtischer Willkommensarbeit und Museum.

Die zentrale kreative Aufgabe ist die Verbindung zwischen Publikum und Inhalt: Wem sollen Teilnehmende begegnen, wie können sie sich am Gespräch beteiligen und weshalb ist die Begegnung für ihr Leben in Kopenhagen relevant?

Das Teilnahmeerlebnis: Geschichte trifft auf Alltag

Der Pilot verband die International Citizen Days mit Museumsworkshops. Der Bericht beschreibt Begegnungen mit Grundtvig und Gräfin Danner sowie einem heutigen internationalen Paar, das über Kinder und Schule sprach. Historische Ideen und aktuelle Fragen wurden in einem Erlebnis zusammengeführt.

Daraus ergibt sich eine klare Struktur: bei den ankommenden Menschen beginnen, kulturelle Inhalte mit vertrauten Situationen verbinden und Raum für Antworten schaffen. Schauspiel eröffnet ein Thema für den Austausch. Die Fragen der Teilnehmenden werden Teil der Begegnung.

Gestaltungsprinzip: die Einladung vom Publikum her entwickeln

Die Fallstudie veranschaulicht immersives Storytelling als Zugang zu kultureller Willkommensarbeit und Dialog. Ziel ist, durch Beteiligung eine Beziehung zur neuen Stadt aufzubauen. Langfristige Zugehörigkeit und die Bindung internationaler Fachkräfte sind angestrebte Wirkungen; die vorhandenen Unterlagen belegen dafür keinen gemessenen Effekt.

Für Städte und Museen stellt sich die Frage, wie ein Kulturangebot bei den Menschen beginnen kann, die es erreichen möchte. Relevanz entsteht, wenn der Ort und seine Geschichten mit deren Interessen, Fragen und Alltagserfahrungen verbunden werden.

Dokumentation und Projektstatus

Städtische Unterlagen dokumentieren den Pilot von 2024. Der Projektantrag vom 2. April 2025 enthält einen Pilotbericht und einen Vorschlag für eine nächste Phase mit Erkundungsaufgaben in der Stadt. Dieser Vorschlag wird hier als Entwicklungsplan dargestellt.

Neue Zugänge
zu Ihrer Stadt.

Für Städte, Museen und Organisationen, die internationale Gemeinschaften willkommen heißen: Entdecken Sie, wie Storytelling, Begegnungen und Beteiligung Ihr kulturelles Angebot zugänglicher machen können.

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