Matador / Bakken / 2015

Korsbæk på Bakken:
Matador wird lebendig.

Korsbæk på Bakken überträgt die fiktive Stadt aus der dänischen Fernsehserie Matador in eine begehbare Besucherwelt.

Peter Holst-Beck und Lisbet Dahl arbeiten gemeinsam am Drehbuch für Korsbæk
Standbild aus Peters Projektfilm.

Das Erlebnis im Film

Die kreative Arbeit
hinter der lebendigen Stadt.

Peter und Regisseurin Lisbet Dahl arbeiten gemeinsam an Korsbæk. Der Blick hinter die Kulissen zeigt die Zusammenarbeit, aus der die Begegnungen mit den Figuren entstehen.

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Ort
Bakken, Dänemark
Dokumentierter Beitrag
Mitregie und Unterhaltung
Regie
Lisbet Dahl

Das Projekt: Eine Fernsehwelt wird zum Ort

Korsbæk på Bakken ist eine thematisierte Besucherwelt auf Grundlage von Matador, einer dänischen Fernsehserie über eine fiktive Provinzstadt. Für ein internationales Publikum ist der Ausgangspunkt entscheidend: Gäste bringen eine Beziehung zur Geschichte mit und können deren Welt nun räumlich betreten.

Die Attraktion überträgt eine Erzählung vom Bildschirm in einen gemeinsamen Ort. Die kreative Aufgabe besteht darin, eine glaubwürdige Stadt zu erhalten, während Gäste ihren eigenen Weg wählen. Vertraute Figuren werden zu Menschen, denen man begegnen kann; alltägliche Aktivitäten werden Teil des Storytellings.

Peters Rolle: Mitregie und Unterhaltung

Peters dokumentierter Beitrag ist Regie und Unterhaltung in Zusammenarbeit mit Regisseurin Lisbet Dahl. Seine Rolle liegt damit im Schauspiel und in den lebendigen Figurenbegegnungen innerhalb einer umfassenderen gemeinsamen Produktion.

Der Projektfilm zeigt Peter und Lisbet bei der Arbeit an einem Skript. Er macht das Verhältnis zwischen Vorbereitung und Besuchserlebnis sichtbar: Eine Welt kann auf Gäste spontan wirken und dennoch eine gemeinsame kreative Sprache hinter den Kulissen benötigen.

Das Besuchserlebnis: in der Geschichte verweilen

Obwohl die Geschichte und die Stadt fiktiv sind, lädt die Inszenierung dazu ein, in die Jahre rund um den Zweiten Weltkrieg einzutauchen. Was geschah damals? Was dachten die Menschen? Wie waren die Rollen zwischen den Arbeitern der Stadt und dem wohlhabenderen Bürgertum verteilt?

Die Aufgabe bestand darin, eine immersive Erzählung zu schaffen, die über die Fernsehserie hinausging und das Publikum in den Alltag und seine Tätigkeiten einbezog.

Dafür entstanden Häkelwettbewerbe, Stadtfeste, Gesangs- und Musikveranstaltungen, eine Tanzschule und vieles mehr, um die Gäste aktiv in die damalige Zeit eintauchen zu lassen. Landesweite Wettbewerbe luden außerdem dazu ein, an Hundevorführungen teilzunehmen oder für die Stadt Korsbæk zu stricken.

Weitere Veranstaltungen griffen bedeutende Ereignisse und Entwicklungen der Zeit auf, darunter der Befreiungstag am 5. Mai, Alsang, das gemeinsame Singen, und die Widerstandsbewegung.

Peter entwickelte diese Veranstaltungen und trug damit dazu bei, das Gesamterlebnis zu verbinden und das Eintauchen in die erzählte Welt zu vertiefen.

Korsbæk på Bakken umfasst außerdem Restaurants, Geschäfte, zeittypische Innenräume und Begegnungen mit Figuren. Essen und Erkunden finden in derselben fiktiven Stadt statt. So gibt es mehrere Zugänge zur Geschichte: durch einen Menschen, einen Raum oder eine alltägliche Aktivität.

Die Gestaltungsmöglichkeit liegt im Zusammenhang. Eine Figurenbegegnung sollte zur selben Welt gehören wie der umgebende Ort und seine Gastlichkeit. Jeder Teil trägt dazu bei, dass Gäste sich innerhalb einer Geschichte erleben, die um sie herum weitergeht.

Gestaltungsprinzip: Schauspiel, Ort und Gastlichkeit verbinden

Korsbæk veranschaulicht die Aufgabe, eine etablierte fiktive Welt in eine Besucherattraktion zu übertragen. Wiedererkennen bildet den Ausgangspunkt; lebendige Präsenz schafft eine neue Beziehung zwischen dem vertrauten Stoff und dem Gast.

Für Themenattraktionen und Destinationen stellen sich praktische Fragen: Was können Gäste in dieser Welt tun, wem begegnen sie und wie bleibt das Erlebnis über diese Begegnungen hinweg stimmig? Kreative Leitung kann die Antworten zu einem Erlebnis auf menschlicher Ebene verbinden.

Dokumentation und Projektstatus

Die offizielle Pressemitteilung vom 30. April 2015 dokumentiert die Eröffnung und nennt Peter für Mitregie und Unterhaltung.

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